North Wales

Unseren Ausflug nach Nord Wales starten wir, das sind Gerhard, Fabian, Christoph und ich, an der Küste in Conwy.

Die Stadt ist über eine Brücke zu erreichen, die die Ankommenden eindrucksvoll an der riesigen Burg vorbeiführt. Im Hafen steht angelehnt an die vollständig begehbare Stadtmauer das kleinste Haus Großbritanniens. Es ist etwa eineinhalb Meter breit und drei Meter hoch. Wer allzu unbedacht das Haus betritt, der befindet sich mit dem Kopf vermutlich schon im ersten Stock.

Conwy
Conwy

Trotz unseres sommerbereiften Mietwagens fahren wir weiter in den Snowdonia Nationalpark. Die größeren Straßen sind glücklicherweise alle gut gesalzen, sodass das Fahren kein Problem darstellt. Der Ausblick auf die gefrorenen Seen und die schneebedeckten Gipfel sind den Weg alle Mal wert und vor allem die Ruhe und die frische Luft haben es mir angetan.

Snowdonia
Snowdonia

Nach einem kurzen Aufstieg und der anschließenden Abfahrt über die A5 erreichen wir die Brücke nach Anglesey und schließlich die kleine Ortschaft Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch, die sich ihres Zeichen mit dem längsten Ortsnamen der Welt rühmen kann. Außer dem Bahnhofsgebäude, welches gerade breit genug für seine Beschriftung ist, gibt es dort allerdings nicht allzu viel zu sehen.

Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch
Bahnhofsschild von Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch

Den Höhepunkt des Ausflugs erreichen wir am nordöstlichen Ende von Anglesey. Die Szenerie mit dem Leuchtturm von Penmon, der kleinen Insel Llangoed und dem einmaligen Blick zum Festland mit den weißen Bergen im Hintergrund bietet eine höchst eindrucksvolle Kulisse für den späten Nachmittag. Außerdem habe ich endlich die Gelegenheit, direkt am Meer eine kleine Salzwasser-Erfrischung zu nehmen.