Die ersten beiden Arbeitswochen bei Bentley Motors

Am Montag nach meiner Ankunft finde ich mich pünktlich an der Rezeption bei Bentley Motors in der Pyms Lane ein und werde auch direkt in einen kleinen Warteraum geführt.

Bentley Motors, Pyms Lane, Crewe
Bentley Motors, Pyms Lane, Crewe

Dort treffe ich bereits einige weitere deutsche Praktikanten sowie drei Briten. Es werden zunächst Formalitäten erledigt und wir erhalten eine kleine Einführung, an wen wir uns bei Fragen wenden können und wie wir uns auf dem Werksgelände zurecht finden. Anschließend werde ich von meinem Betreuer abgeholt und wir fahren mit dem Shuttle Bus zum außerhalb gelegenen Büro. Fachabteilungen bei Bentley arbeiten weitgehend in Großraumbüros, die Kollegen sind jedoch allesamt sehr nett und der Umgang untereinander ist insgesamt sehr freundlich. Die Belegschaft ist sehr international zusammengesetzt, neben zahlreichen Deutschen habe ich auch zwei Kollegen aus Polen und einen Kollegen aus Frankreich. An meinem Platz ist es zwar etwas kühl, da er sehr nah an der Klimaanlage liegt, jedoch habe ich einen schönen Überblick über das Büro.

Die erste Woche darf ich hauptsächlich mit dem Lesen verschiedenster technischer Unterlagen verbringen, was hin und wieder durchaus witzig ist, da sich durch die enge Verbindung zu Volkswagen immer wieder deutsches Kauderwelsch findet: Bevor man also selbst Hand am Fahrzeug anlegt, sollte man sich auf jeden Fall mit den Schalt Plans vertraut machen. In der zweiten Woche lerne ich die Tätigkeiten in der Werkstatt und die Kollegen dort näher kennen und darf mich schon ein wenig mit den einzelnen Arbeiten direkt am Fahrzeug auseinander setzen.

Entgegen meiner Befürchtungen schmecken die britischen Gerichte in der Kantine durchaus gut, einzig die panierte Currywurst würde ich nicht weiterempfehlen – jedoch nicht wegen der Pannade, sondern weil die Wurst an sich überhaupt keinen Geschmack hat. Alternativ bieten sich dagegen Sandwiches und Salate vom nahe gelegenen Morrisons an.